Besuch der ewigen Stadt - Rom im Juli 2022

Um der Gluthitze Deutschlands zu entfliehen bin ich im vergangenen Juli in die Gluthitze Italiens geflohen. Auf nach Rom!

Aufgrund einer schlaflosen Nacht in Amsterdam und Anreise in Rom am Vormittag wurde erstmal gepennt. Am Abend dann ging es zum Tritonbrunnen, dem Trevibrunnen und der gegenüberliegenden Santi Vincenzo e Anastasio. Auch Gelato durfte natürlich nicht fehlen. Bei fast 40°C kam man mit dem essen aber tatsächlich kaum hinterher.

 

 

Am zweiten Tag ging es dann so richtig los. Zu Beginn stand am frühen Morgen der Besuch des Amphitheatrum Flavium (Kolloseum) an. Direkt daneben befinden sich der Konstantinsbogen, Tempel der Venus und der Roma und der Titusbogen. Wie für Römer üblich ging es via Fußmarsch weiter durch die Gärten das Palatinischen Hügels, einer der traditionellen 7 Hügel auf denen Rom erbaut wurde. Mit eigenem Stadion und Museum auf jeden Fall hübsch anzuschauen. Auf einer Aussichtsplattform auf diesem Hügel bot sich mir dann eine Spektakuläre Übersicht über das Forum Romanum. Nach einer kleinen Verschnaufpause bei grandioser Pizza ging es weiter in eines von Roms schönsten Museen. Der Villa Borghese. Was für ein atemberaubendes Erlebnis! Es ist ein krasser Unterschied ob man Kunst im Fernseher sieht oder sie erlebt! Hier entstanden neben den Unmengen an Fotos auch 3 3D Modelle von Skulpturen. Da diese nah an der Wand standen war es nicht möglich die Skulpturen komplett zu erstellen. Aber die Fronten sind ganz gut geworden. Nach weiterem Fußmarsch ging es noch weiter zur Piazza del Popolo und dann auch schon ins nächste Restaurant zum Nudeln essen. Danach ging es nur noch zurück ins Hotel

 

 

 

 

 

Der dritte Tag sollte besonders heiß werden. Über 40°C wurden in Rom erreicht. Ein perfekter Tag um der Hitze der Stadt zu entfliehen und am Strand zu liegen.

 

 

Gut ausgeruht ging es dann am letzten Tag der Reise noch in die Vatikanischen Museen und den Petersdom. Es ist erstaunlich wieviel geraubte Kunst von einer Kirche ausgestellt wird die ihren Mitgliedern sagt "du sollst nicht stehlen". Naja seis drum, interessant war es allemal. Ein Wort zu den Bildern im Petersdom. Es ist auf Bildern echt nicht zu erkennen wie imposant und groß dieses Gebäude ist. Die Kuppel hat innen eine ungefähre Höhe von 130m. Um das zu veranschaulichen habe ich ein Bild in die Kuppel hinein gemacht. Die Buchstaben um den inneren Ring sind 3m groß!!! Ebenso bemerkenswert ist, dass die ganzen riesengroßen Gemälde im Petersdom gar keine Gemälde mehr sind. Die Originale wurden (zum Schutz) in die Museen gebracht und durch Mosaike ersetzt. Die feinen Steinchen der Mosaike sind so klein, dass sie erst sichtbar werden wenn man 2-3m vom Bild entfernt steht. Der absolute Wahnsinn. Zu guterletzt möchte ich nicht die bronzene Petrusstatue unerwähnt lassen. Sie ist eine der ältesten im Dom (ca 1300) und ihre Füße sind durch jahrhunderte langes küssen und anfassen komplett rund geworden. Nach dem Vatikan ging es dann weiter zum berühmten Pantheon. Auf dem Weg dahin kam ich noch an der Engelsbrücke mit der Engelsburg vorbei. Der Weg zurück ins Hotel führte mich dann die Spanische Treppe hoch. Am Gipfel selbiger steht die Trinità dei Monti und gegenüber gab es einen grandiosen Blick über die Stadt in der Abenddämmerung.

 

 

Außerdem ist noch ein kurzes video entstanden was aber nur ein Zusammenschnitt von ein paar Clips ist. Der Fokus lag dieses mal wieder auf der Fotografie.

 

 

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